Beim Tennisschuh entscheidet zuerst der Belag. Sandplatzschuhe haben ein feines Fischgrätprofil, das auf Asche greift und sich leicht ausklopfen lässt. Hartplatzschuhe setzen auf eine robustere, abriebfeste Sohle, weil der Belag das Material stark fordert — viele bringen deshalb eine Sohlengarantie mit. All-Court-Schuhe sind der Kompromiss für alle, die auf wechselnden Belägen spielen, und in der Halle kommen je nach Boden Hallen- oder All-Court-Sohlen zum Einsatz.
Wichtiger als jede Marke ist der Halt. Tennis bedeutet abruptes Stoppen, seitliche Schritte und schnelle Richtungswechsel — der Schuh muss stabil sein und den Fuß führen, sonst leidet irgendwann das Sprunggelenk. Achten Sie auf einen festen Sitz ohne Druckstellen; ein guter Tennisschuh sitzt eng, aber nicht schmerzhaft.